Schokolade – Mythen und Wahrheit

Mythos 1 – Schokolade steigert die Leistung

In Schokolade sind Flavonide enthalten, diese förden die Durchblutung des Gehirns. 2 bis 3 Stunden lang erweitern sich die Gefäße bestimmter Areale.

 

Mythos 2 – Schokolade wirkt aphrodisierend

Kakao enthält das sogenannte Phenylethylamin, das gilt als Muntermacher, der Puls, Blutdruck und Blutzuckerspiegel erhöht – allerdings nur in hoher Dosis. In Kakao ist allerdings nur eine geringe Dosis enthalten, somit ist dies sehr unwahrscheinlich.

 

Mythos 3 – Schokolade bringt den Kreislauf in Schwung

Kakao soll angeblich mehr als 65 verschiedene Wirkstoffe enthalten, die das Herz schützen kann. Studien bewiesen den Inhalt nur weniger dieser Stoffe und warnen vor übermäßigem Verzehr, denn dieser sorgt für Übergewicht, was wiederum schlecht für das Herz ist.

 

Mythos 4 – Schokolade macht süchtig

Schokolade enthält Stoffe, die abhängig machen können, Anandamid etwa, das auch in Canabis enthalten ist – allerdings in sehr geringem Maße, deshalb ist die körperliche Sucht sehr unwahrscheinlich. Dennoch kann man psychisch süchtig danach sein.

 

Mythos 5 – Schokolade macht glücklich

Schokolade beinhaltet Stoffe, die je nach Dosis Glücksempfinden auslösen können. Wie bei den anderen Mythen allerdings, ist die Dosis hier viel zu gering. Nur wenn einem die Schokolade persönlich gut schmeckt, kann dies Glücksstimmung auslösen, indem sie bspw. Kindheitserinnerungen weckt.

 

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